Nach österreichischem Recht gibt es drei Arten von Dienstleistungs-/Arbeitsverträgen: Selbständige Auftragnehmer gelten als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes 1994 und unterliegen daher der Umsatzsteuer. Kleinunternehmer, die ohne Kredit steuerfrei sind, sind davon praktisch nicht oder nur geringfügig betroffen, es sei denn, sie üben die Standardbesteuerungsoption [Regelbesteuerung] aus. Da selbständige Auftragnehmer steuerlich wie Selbständige behandelt werden, unterliegen sie der Einkommensteuer, nicht aber der Lohnsteuer. Sie haften für die Zahlung der EinkommensteuerDeutsch Text. Die Einkommensteuerschuld wird durch das jährliche steuerpflichtige Einkommen des Auftragnehmers beglichen. Übersteigt sein Einkommen die Summe von 11.000 Euro, muss er dafür Steuern zahlen. Geringverdiener (geringfügigbeschäftigte) (Monatseinkommen von nicht mehr als 446,81 € im Jahr 2019) sind durch eine Unfallversicherung abgedeckt. Der Arbeitgeber muss diese Teilzeitbeschäftigung bei der Krankenkasse anmelden. Es gibt eine freiwillige Kranken- und Rentenversicherung, die vom gering beschäftigten Arbeitnehmer zu bezahlen ist. Nach dem Arbeitsrecht (Kündigungsschutz, Abfindung usw.) werden gering beschäftigte Arbeitnehmer gleich behandelt wie Erwerbstätige, bei denen die Vergütung die marginale Beschäftigungsgrenze überschreitet. Solche Verträge werden in einigen Sektoren (z. B.

Handel) immer beliebter. Änderungen des Arbeitsvertrags dürfen für die Arbeitnehmer nicht weniger günstig sein als die Bestimmungen der bestehenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Illegale oder ungünstige Änderungen sollten dem Betriebsrat, der Arbeiterkammer oder der Gewerkschaft gemeldet werden. Der « freie Dienstvertrag » ist nicht gesetzlich festgelegt; sie kann als Hybrid aus dienstleistungs- und arbeitsverträge eingestuft werden. Im Gegensatz zur Beschäftigung werden hier die Dienstleistungen unabhängig und persönlich erbracht. Freie Dienstleistungsunternehmen sind verpflichtet, die Arbeiten gewissenhaft auszuführen, sind aber nicht für eine erfolgreiche Leistung gefährdet. Insbesondere sind kostenlose Dienstleistungsunternehmer in der Regel keine arbeitsrechtlichen Ansprüche wie Jahresurlaub, Krankengeld, Tariflöhne und Sonderprämienzahlungen oder Abfindungen für alte Anlagen.